s c u l p t u r e   Thomas Link - Arbeiten im öffentlichen Raum


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2007/08 ExWoSt - Experimeteller Städte- und Wohnungsbau
Modellvorhaben Große Kreisstadt Fürstenfeldbruck
Projektmanagement M. Schneider, M. Skorka


Arbeiten im öffentlichen Raum
Arbeiten im öffentlichen Raum Arbeiten im öffentlichen Raum Arbeiten im öffentlichen Raum Arbeiten im öffentlichen Raum
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Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung fördert die Belebung der Innenstädte in 16 Modellstädten. Im Rahmen der interdisziplinären Arbeitsgruppe (künstlerischer Berater) wurden Lösungen zur Platzgestaltung und zur Definition des Ortes entwickelt:

Künstlerische Beratung zum ExWoSt-Modellvorhaben und den 1. und 2. Workshop.
I
deenentwicklung zu folgenden Bereichen:

  • Ansatz eines Gestaltungsrepertoires
  • Knabenschule
  • Bühne
  • mobile Sonnenwände
  • Das Kreuz - sakraler Ort
  • Eingangssituation auf dem Platz - Wasserskulptur

Ideen zu einem "Brennpunkt" - Bündelung von Blickachsen durch eine
künstlerische Intervention. "Logo-Funktion" für den Platz


Ansatz eines Gestaltungsrepertoires
Ein Gestaltungsrepertoire möchte ich vorschlagen, aus dem (den Konditionen und Bedürfnissen gemäß) die Verortung eines Lebensgefühls gestalterisch verwirklicht werden kann.
Welche künstlerischen Mittel können zum Tragen kommen bei der Gestaltung eines öffentlichen Raums?
Was bewirkt ein Gefühl von Wohlbefindlichkeit und Akzeptanz in Bezug auf einen bestimmten Ort?
Was macht ihn annehmbar, einladend, empfangend, aufnehmend? Dazu habe ich einige Argumente zusammengestellt, die Bestandteil eines Konzepts zur Entwicklung einer künstlerischen Arbeit sein können, angewendet auf die Gestaltung dieses Platzes.

  • Menschlich orientiertes Maße- und Proportionsgefüge in der Gesamtgestaltung des Platzes
  • Übersichtlichkeit und Struktur
  • Wärme – als Seh-Erlebnis und Erfahrbarkeits-Wert
  • Wechselspiel von Groß und Klein
  • Übergänge von Hell und Dunkel
  • Akustisches Erleben
  • Möglichkeit von Präsentation und Rückzug, Spiritualität
  • Ein Angebot zum Experiment mit sich selbst und im Dialog mit anderen
  • Das Extrovertierte im Dialog mit dem Introvertierten
  • Die Bewohnbarkeit öffentlichen Raums
  • Den Außenraum wie Innenraum gestalten,
    den Innenraum wie Außenraum
  • Der Platz als Wohnung im Außenraum mit Innenraum-Inseln
  • Achsen und Nischen für Übersicht und Rückzug
  • Es entsteht ein Raum in Bewegung
  • Grundatmosphäre: offen, einladend, warm, spielerisch und heiter
  • Die vorgegebene Struktur durch künstlerische Eingriffe kontrapunktisch mobilisieren
  • Naturbezug als Erweiterung gegenüber der Architektur – Pflanzungen, Wasser
  • Das System „Order Happens“ Beispiele
  • asymmetrische Anbauten an vorhandene Architektur – optisch plastisches Kontrastspiel
    variable Öffnungen, optisch transparent, Bepflanzung, Bestuhlung/Tische (streng und bequem – lesen, spielen), punktuelle Beleuchtung (variable Lichtintensität, Warmlicht)
  • Überdachungen – offene Schutzzonen in menschlichem Raummaß
  • Sonnenwände aus Holz, Holzbänke (Stilvariablen im Gesamtentwurf) (vgl. geschützte Holzwand einer Berghütte)
  • So entstehen „emotionale Zonen“ (vgl. emotional verschiedene Wahrnehmung von Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer)
  • Bodenbelag – weich, federnd, farbig – Farbwärme, Innenraumgefühl
  • Der Bodenbelag läuft über Raumelemente/Sitzelemente hinweg Integration von unten und oben und von innen und außen
  • Multifunktionale Fläche – Bühne, Spielplatz, Skateboard (Integration ins Flächenniveau, das insgesamt in Ebenen angelegt ist + geometrischer Stufenverlauf)
  • Multifunktionale Wand – Film, Stand-Bild-Produktionen, Infoscreen (z.B. News zu bestimmten Tageszeiten)
  • Lichtfarbgestaltung an der Architektur – Lichtwärme (Wärme wird vermittelt auch durch Sehen und durch Raumgefühl) Farblinien/-flächen, subtile Farbveränderungen, Farbinterventionen

Die Kunst im öffentlichen Raum ist, neben ihrer künstlerischen Autonomität, auch im funktionalen Kontext zu sehen, dazu gehören Eigenschaften wie:

  • integrativ
  • belebbar, bespielbar
  • hat Aufforderungs-Charakter
  • macht ein Angebot
  • gibt Denk- und Seh-Anstöße
  • aktiviert Begegnung und Kommunikation
  • ist ein „Atmosphäre-Träger“
  • weist die Besonderheit und Art eines Ortes aus
  • trägt somit bei zur Identifikation der Anlieger und Besucher mit diesem Platz – bekommt „Logo-Funktion“

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